Am direktesten erreichen Sie Ihren Parasympathikus über den Atem. Atmen Sie langsam in den Bauch und lassen Sie die Ausatmung deutlich länger dauern als die Einatmung. Wenige Minuten genügen schon, damit Ihr Körper vom Leistungsmodus in den Erholungsmodus wechseln kann. Damit die Wirkung bleibt, braucht es aber Regelmässigkeit. Sie brauchen ein paar einfache Übungen, die in Ihren Alltag passen, und bei anhaltender Belastung eine fachliche Begleitung, die Kopf, Nervensystem und Körper zusammen betrachtet. Hier finden Sie die Übungen Schritt für Schritt, mit Hinweisen zum sicheren Üben und einer ehrlichen Einordnung der Forschung.
Wichtige Erkenntnisse
- Der Parasympathikus ist Ihr Erholungsnerv. Rund drei Viertel seiner Fasern verlaufen im Vagusnerv. Wer den Vagusnerv anspricht, spricht also vor allem den Parasympathikus an.
- Der schnellste Weg ist der Atem: langsam, tief in den Bauch und mit verlängerter Ausatmung.
- Ein paar Minuten am Tag, dafür jeden Tag, bringen mehr als eine lange Sitzung pro Woche.
- Wird Ihnen beim Üben schwindlig oder unwohl, hören Sie auf und atmen normal weiter.
- Wenn Stress, Schlafprobleme oder Herzrasen über Wochen anhalten, gehören sie in fachliche Hände. Messbare Werte wie die Herzfrequenzvariabilität (HRV) zeigen Ihnen dann, wo Sie stehen.
Inhaltsverzeichnis
- Was der Parasympathikus im Körper tut
- Woran Sie einen Körper auf «Dauerstrom» erkennen
- Sieben Übungen, die Ihren Parasympathikus ansprechen
- So üben Sie sicher
- Parasympathikus und Schlaf
- Was die Forschung über Vagusnerv-Übungen sagt
- Regelmässigkeit macht den Unterschied
- Unsere Sicht: Ruhe beginnt im Kopf
- Ihr Nervensystem gezielt zurücksetzen
- Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten
- Häufige Fragen
- Quellen
Was der Parasympathikus im Körper tut
Ihr autonomes Nervensystem arbeitet ohne Ihr Zutun. Es hat zwei Gegenspieler: Der Sympathikus macht Sie bereit für Leistung, Kampf oder Flucht. Der Parasympathikus sorgt für Regeneration, Verdauung und Reparatur. Laut dem MSD Manual für Fachkreise wirkt der Parasympathikus anabol, er spart und erneuert also die Ressourcen des Körpers. Der Vagusnerv, der zehnte Hirnnerv, enthält etwa 75 % aller parasympathischen Fasern.
Daraus ergibt sich auch die Antwort auf eine häufige Frage: Parasympathikus und Vagusnerv sind nicht dasselbe. Der Vagusnerv ist aber der wichtigste Teil des Parasympathikus. Deshalb meinen «Vagusnerv aktivieren» und «Parasympathikus aktivieren» im Alltag fast immer dasselbe: Sie geben Ihrem Körper das Signal, dass er sicher ist und loslassen darf.
Wenn Sie tiefer in die Anatomie einsteigen möchten, lesen Sie unsere Beiträge zur Funktion des Parasympathikus und zu seinem Gegenspieler, dem Sympathikus und seiner klinischen Bedeutung.
Woran Sie einen Körper auf «Dauerstrom» erkennen
Gesund ist ein Nervensystem, das flexibel hin- und herschalten kann: angespannt im Meeting, entspannt am Abend. Bei Dauerstress bleibt der Schalter jedoch auf Sympathikus stehen. Viele Menschen, die zu uns in die Praxis kommen, beschreiben ein ähnliches Bild:
- Sie liegen müde im Bett, aber der Kopf läuft weiter.
- Der Puls bleibt auch in Ruhe erhöht, der Atem ist flach und sitzt hoch in der Brust.
- Nacken, Kiefer oder Schultern sind verspannt.
- Die Verdauung reagiert empfindlich, der Appetit schwankt.
- Sie sind gereizt, ungeduldig und reagieren schneller als sonst.
- Pausen erholen nicht mehr, selbst ein Wochenende reicht nicht aus.
Finden Sie sich in mehreren Punkten wieder, kann unsere Checkliste zu Stresssymptomen eine erste Orientierung geben. Eine Diagnose ersetzt sie nicht: Herzrasen, Verdauungsprobleme oder Schlaflosigkeit können auch körperliche Ursachen haben, die eine Ärztin oder ein Arzt abklären sollte.
Sieben Übungen, die Ihren Parasympathikus ansprechen
Die folgenden Übungen brauchen weder Geräte noch viel Zeit. Wählen Sie zu Beginn eine oder zwei, die sich für Sie stimmig anfühlen, und üben Sie sie täglich zur gleichen Zeit, etwa morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafen.
1. Bauchatmung mit verlängerter Ausatmung
Diese Übung ist die Basis. Laut SRF Wissen kann eine langsame, tiefe Bauchatmung mit längerer Ausatmung den Parasympathikus aktivieren und Ruhe fördern.
- Setzen Sie sich aufrecht hin oder legen Sie sich auf den Rücken. Legen Sie eine Hand auf den Bauch.
- Atmen Sie durch die Nase etwa vier Sekunden lang ein, sodass sich die Hand hebt.
- Atmen Sie sechs bis acht Sekunden lang langsam durch leicht geöffnete Lippen aus.
- Wiederholen Sie das einige Minuten lang. Zwingen Sie nichts, der Atem soll weich bleiben.
2. Die 4-7-8-Atmung
Die 4-7-8-Technik ist eine bekannte Variante der verlängerten Ausatmung, die SRF ebenfalls als alltagstaugliche Übung beschreibt. Sie atmen vier Sekunden ein, halten den Atem sieben Sekunden an und atmen acht Sekunden lang aus. Beginnen Sie mit drei bis vier Runden. Wenn Ihnen das Anhalten schwerfällt, verkürzen Sie alle Phasen im gleichen Verhältnis.

3. Box-Breathing (Quadratatmung)
Einatmen, halten, ausatmen, halten, jede Phase vier Sekunden lang. Die gleichmässigen Phasen geben dem Kopf eine klare Struktur. Viele Führungskräfte nutzen die Box-Atmung deshalb vor schwierigen Gesprächen oder Präsentationen, um gesammelt und klar zu bleiben.
4. Summen und langsames Singen
Beim Summen verlängern Sie die Ausatmung ganz automatisch, und die Vibration im Hals- und Brustraum empfinden viele als wohltuend. Atmen Sie durch die Nase ein und summen Sie beim Ausatmen einen tiefen, angenehmen Ton, bis die Luft ausgeht. Fünf bis zehn Wiederholungen genügen. Die Übung passt auch gut für Kinder, weil sie spielerisch ist. Weitere Ideen für Familien finden Sie in unseren Methoden zum Stressabbau bei Kindern.
5. Kühles Wasser ins Gesicht
Spritzen Sie sich kühles Wasser ins Gesicht oder legen Sie ein kühles, feuchtes Tuch auf Stirn und Wangen. Viele erleben das als spürbares «Herunterfahren», besonders in einem akuten Stressmoment. Bleiben Sie bei angenehm kühlem Wasser und vermeiden Sie Eiswasser. Haben Sie eine Herzerkrankung oder Herzrhythmusstörungen, sprechen Sie Kältereize vorher mit Ihrer Kardiologin oder Ihrem Kardiologen ab.
6. Body-Scan und bewusstes Loslassen
Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit im Liegen langsam von den Füssen bis zum Scheitel. Spüren Sie in jede Körperregion hinein und lassen Sie mit jeder Ausatmung etwas Spannung los. Das verbindet Atem und Körperwahrnehmung, also genau die Ebene, auf der auch die Hypnose arbeitet.
7. Die Mini-Pause im Alltag
Die wirksamste Übung ist die, die Sie tatsächlich machen. Verknüpfen Sie drei langsame Atemzüge mit festen Momenten: bevor Sie eine E-Mail öffnen, an einer roten Ampel, vor dem ersten Bissen beim Essen. Unser Leitfaden für Vielbeschäftigte zeigt, wie Sie solche Inseln der Ruhe Schritt für Schritt in einen vollen Kalender einbauen.
Die Übungen im Überblick
| Übung | Dauer | Passt besonders | Worauf Sie achten |
|---|---|---|---|
| Bauchatmung mit langer Ausatmung | 2 bis 5 Minuten | täglich, als Basis | weich atmen, nichts erzwingen |
| 4-7-8-Atmung | 3 bis 4 Runden | vor dem Einschlafen | Phasen bei Bedarf verkürzen |
| Box-Breathing | 3 bis 5 Minuten | vor Meetings, Prüfungen | gleichmässiger Takt |
| Summen | 5 bis 10 Atemzüge | Familie, Kinder, Auto | tiefer, angenehmer Ton |
| Kühles Wasser | wenige Sekunden | akuter Stressmoment | kein Eiswasser, bei Herzleiden abklären |
| Body-Scan | 10 bis 15 Minuten | Abendroutine | im Liegen, ohne Ablenkung |
| Mini-Pause | 3 Atemzüge | mehrmals täglich | an feste Auslöser koppeln |
So üben Sie sicher
Atemübungen sind für die meisten Menschen gut verträglich, wenn Sie ein paar Punkte beachten:
- Klein anfangen. Die DAK empfiehlt, eine ruhige Atmung mit längerer Ausatmung etwa zwei bis fünf Minuten lang zu üben und sie bei Schwindel oder Unwohlsein zu beenden.
- Nicht pressen. Halten Sie den Atem nur so lange an, wie es angenehm bleibt. Kribbeln in den Fingern oder Benommenheit zeigen, dass Sie zu viel oder zu schnell atmen.
- Nicht am Steuer. Lange Atemübungen und Body-Scans gehören nicht ins Auto, auf die Maschine oder auf das Velo. Kurzes Summen an der Ampel ist dagegen kein Problem.
- Bei Vorerkrankungen fragen. Haben Sie Asthma, eine Herz- oder Lungenerkrankung, niedrigen Blutdruck oder sind Sie schwanger, besprechen Sie Atemübungen mit Anhalten des Atems und Kältereize zuerst mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.
- Bei Trauma behutsam sein. Wenn Ruhe und Körperwahrnehmung alte Belastungen hochholen, üben Sie mit offenen Augen und kürzer, und holen Sie sich psychotherapeutische Begleitung.
Parasympathikus und Schlaf
Einschlafen ist ein parasympathischer Vorgang: Puls und Atem werden langsamer, die Muskeln entspannen sich, der Körper schaltet auf Regeneration. Wenn Sie mit hohem Puls und vollem Kopf ins Bett gehen, muss der Körper diesen Wechsel ganz allein schaffen. Helfen Sie ihm mit einem festen Übergang:
- Legen Sie das Handy 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafen weg und dimmen Sie das Licht.
- Machen Sie im Bett vier Runden 4-7-8-Atmung oder einige Minuten Bauchatmung.
- Schliessen Sie mit einem kurzen Body-Scan ab.
Diese Abfolge ist kein Schlafmittel. Sie schafft aber jeden Abend die gleiche Brücke zur Ruhe, und Ihr Nervensystem lernt sie mit der Zeit wiederzuerkennen. Bleiben Ein- oder Durchschlafstörungen über mehrere Wochen bestehen, lassen Sie die Ursachen ärztlich abklären.

Was die Forschung über Vagusnerv-Übungen sagt
Die Grundlage ist gut belegt: Langsame, kontrollierte Ausatmung kann den Vagusnerv stimulieren. Gleichzeitig ordnen Fachleute die Versprechen aus den sozialen Medien vorsichtig ein. Eine Neurologin bezweifelt gegenüber RTS, dass eine einzelne 15-minütige Atemübung Gehirn und Wohlbefinden langfristig verändert. Bei der implantierten Vagusnervstimulation zeigen sich Effekte, wenn überhaupt, erst nach mehreren Monaten.
In der Medizin ist die Vagusnervstimulation eine ernsthafte Therapie: Am Inselspital Bern wird sie laut SRF bei Epilepsie mit einem Implantat eingesetzt. Die Universitätsmedizin Tübingen weist darauf hin, dass frei verkäufliche elektronische Geräte zur Vagusnervstimulation nicht zur Behandlung von Krankheiten zugelassen sind.
Für Sie heisst das: Übungen sind ein wertvolles Werkzeug, um im Moment zur Ruhe zu kommen und das Nervensystem mit der Zeit an Entspannung zu gewöhnen. Ihre Kraft liegt in der Wiederholung über Wochen, nicht in einem einzelnen Trick. Steckt hinter der Anspannung eine tiefere Ursache, etwa chronischer Stress, Angst oder Schmerz, braucht es mehr als eine Atemübung: eine Begleitung, die diese Ursache findet und an der Wurzel löst.

Regelmässigkeit macht den Unterschied
Ihr Nervensystem lernt durch Wiederholung. Jede Übung ist wie ein kleiner Schritt auf einem Weg, der mit der Zeit vertraut wird. Drei Gewohnheiten helfen dabei:
- Feste Zeit: Üben Sie immer zur gleichen Tageszeit, so wird die Übung zum Ritual statt zur Pflicht.
- Gemeinsam üben: In einer Gruppe oder mit einer Anleitung bleiben viele leichter dran. Ein Kurs für Meditation und Atmung online mit festem Wochentermin gibt der Praxis zum Beispiel einen verlässlichen Rhythmus.
- Fortschritt sichtbar machen: Notieren Sie, wie Sie sich vor und nach der Übung fühlen. Noch genauer wird es, wenn Sie Ihre Herzfrequenzvariabilität messen lassen. Sie zeigt, wie flexibel Ihr Nervensystem zwischen Anspannung und Erholung wechselt.
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie in unserem Beitrag, wie Sie Ihr autonomes Nervensystem regulieren.
Unsere Sicht: Ruhe beginnt im Kopf
Jeden Leidensdruck, sogar den leisen Schmerz im kleinen Zeh, nimmt der Mensch letztlich in seinem Gehirn wahr. Das gilt auch für Stress. Ihr Sympathikus springt nicht zufällig an: Er reagiert auf Bewertungen, Erwartungen und alte Muster, die oft tief unter der bewussten Ebene liegen. Hier stossen Disziplin und Logik an ihre Grenzen. Viele unserer Klientinnen und Klienten haben Atemübungen längst ausprobiert. Sie wissen, was zu tun wäre, und ihr Körper bleibt trotzdem auf Dauerstrom.
Deshalb setzen wir in unserer Praxis in Kreuzlingen auf einen ganzheitlichen Ansatz. Mit medizinischer Hypnose erreichen wir die Ebene, auf der das Nervensystem seine Muster speichert. So kann sich der innere Heiler wieder entfalten. Wir verbinden die Hypnose mit komplementärmedizinischen Körpertherapien und machen Fortschritte mit Analysen wie der HRV-Messung sichtbar. So entsteht ein Weg, auf dem Kopf, Körper und Lebensenergie zusammenwirken. Übungen sind auf diesem Weg wertvolle Begleiter für zu Hause. Am Anfang steht für uns aber die Frage, warum Ihr System überhaupt in den Alarm geht.
— Uwe Sujata
Ihr Nervensystem gezielt zurücksetzen
Sie haben vieles ausprobiert, und Ihr Körper findet trotzdem nicht aus der Daueranspannung heraus? Mit dem Precision Reset Protocol begleiten wir rationale Leader, Unternehmerinnen und High Performer dabei, ihr Nervensystem wieder auf «Werkseinstellung» zu bringen, damit Leistung ohne Burnout möglich bleibt. Mehr dazu, wie wir dabei vorgehen, lesen Sie unter Der Reset: jenseits klassischer Gespräche.
Sie möchten zuerst wissen, wo Sie stehen? Mit unserem Stress-Level-Check machen Sie Ihren aktuellen Zustand greifbar. Wenn Sie gezielt am Parasympathikus ansetzen möchten, finden Sie hier unsere Parasympathikus-Behandlung und unsere Hypnosetherapie in Kreuzlingen. 💡 Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 09:00 und 21:00 Uhr für Sie da. Rufen Sie uns kostenlos an unter 0800 227 228.
Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten
Übungen ersetzen keine Abklärung. Suchen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt auf, wenn:
- Herzrasen, Herzstolpern oder Brustenge auftreten, besonders unter Belastung oder neu und ungewohnt,
- Schlafstörungen, Erschöpfung oder Reizbarkeit über mehrere Wochen bestehen,
- Sie häufig schwindlig werden oder beim Aufstehen fast ohnmächtig werden,
- Ängste oder Panikattacken Ihren Alltag einschränken,
- Sie sich hoffnungslos fühlen oder an Selbstverletzung denken. Dann holen Sie sich bitte sofort Hilfe, in einer akuten Notlage über den Notruf.
Sind Sie unsicher, ob Ihre Beschwerden dringend sind, können Sie die telefonische Beratung Ihrer Krankenkasse nutzen. Wer bei Visana grundversichert ist, kann zum Beispiel Medi24 rund um die Uhr kostenlos per Telefon oder Chat um medizinischen Rat bitten. Ist körperlich alles abgeklärt und der Stress bleibt, begleiten wir Sie gerne auf dem weiteren Weg, zum Beispiel mit Hypnose gegen Stress.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Parasympathikus und Vagusnerv?
Der Parasympathikus ist der Erholungsteil Ihres autonomen Nervensystems. Der Vagusnerv ist sein wichtigster Nerv und führt rund 75 % der parasympathischen Fasern. Wer den Vagusnerv anspricht, aktiviert also vor allem den Parasympathikus.
Wie schnell wirkt eine Atemübung?
Viele Menschen spüren schon nach wenigen ruhigen Atemzügen mit langer Ausatmung, dass Puls und Gedanken langsamer werden. Für eine stabile Veränderung braucht es jedoch tägliches Üben über Wochen. Eine einzelne Übung ist ein guter Anfang, aber noch kein dauerhafter Wandel.
Wie bringe ich das vegetative Nervensystem wieder ins Gleichgewicht?
Kombinieren Sie kurze tägliche Atemübungen mit festen Pausen, einer ruhigen Abendroutine und ausreichend Schlaf. Bleibt die Anspannung trotzdem bestehen, hilft eine fachliche Begleitung, die Ursachen zu finden. Eine HRV-Messung zeigt dabei, wie gut Ihr Nervensystem zwischen Anspannung und Erholung wechselt.
Kann man den Parasympathikus zu stark aktivieren?
Bei normalen Atemübungen ist das kaum ein Thema, solange Sie sanft üben. Werden Sie schwindlig, benommen oder fühlen Sie sich unwohl, beenden Sie die Übung und atmen normal weiter. Neigen Sie zu sehr niedrigem Blutdruck oder Ohnmacht, besprechen Sie das Üben mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Quellen
- MSD Manual: Übersicht über das autonome Nervensystem
- SRF: Atemübungen für den Alltag
- DAK: Vagusnerv beruhigen
- RTS: La stimulation du nerf vague
- SRF: Vagusnerv stimulieren, zwischen Hype und Wundermittel
- Universitätsmedizin Tübingen: Was die Vagusnervstimulation wirklich kann
- Visana: Medi24, medizinische Beratung rund um die Uhr
- Nednest: Meditación y Respiración Online

